Liebe Fußballenthusiasten,

zahlreiche Emails haben uns als Reaktion auf Andreas Herzogs „Idiotensager“ erreicht.
Gleich vorweg: Wir werden nicht prüfen, wie von vielen gefordert, ob rechtliche Schritte sinnvoll wären oder nicht. Jedem einzelnen steht es natürlich frei das für sich in Anspruch zu nehmen.

Durchaus etwas abgewinnen können wir allerdings dem Vorschlag von Herrn E. aus Wien: Er fordert den Assistenz-Teamtrainer des Nationalteams auf „EUR 10.000 für einen sozialen Zweck wie z. B. die Kinderkrebshilfe (zu) spenden und sich öffentlich für diesen Ausrutscher zu entschuldigen“.

Wir können uns auch deshalb damit anfreunden, weil uns die Heftigkeit der Reaktionen auf unsere Initiative angesichts tatsächlich existierender Sorgen, Probleme und Schicksale in diesem Land höchst übertrieben erscheint. Viele Menschen würden alles geben, unsere oder die Sorgen eines Andreas Herzog zu haben. Von schweren Krankheiten betroffene Kinder ganz besonders.

Wir schließen uns daher der Forderung von Herrn E. an.

Die Entschuldigung soll nicht den Initiatoren gegenüber gelten, sehr wohl aber all jenen, die durch die Unterschrift unter die Unterstützungserklärung nichts anderes getan haben, als ihren Unmut über die Zustände im heimischen Fußball zu äußern.
Wir fordern daher diejenigen auf, die sich mit dieser Vorgehensweise identifizieren können, diese Nachricht an den Pressesprecher des ÖFB, Peter Klinglmüller (presse@oefb.at) weiterzuleiten.

Die Initiatoren von „Österreich zeigt Rückgrat“