Liebe Fußballästheten, liebe Nationalstolzler,

an dieser Stelle wollen wir eine große Hoffnung mit allen Fußballbegeisterten teilen. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass nach dem zweifellos fähigen blau-orangenen Verwandlungskünstler Peter Westenthaler, formerly known as Hojak (oder Hojac, darüber streiten selbst Namenforscher), Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich, ein weiterer für das normale Berufsleben hoffnungslos überqualifizierter Vertreter unserer jüngeren politischen Vergangenheit den Weg in den bezahlten Fußball antreten könnte. Unser Ex-Vizekanzler und –Verkehrsminister Hubert „No (speed)limit“ Gorbach, darf nach seiner durchaus als engagiert zu bezeichnenden und nur aufgrund unglücklicher Umstände wie fehlender Qualifikationen oder Englischkenntnisse gescheiterten Initiativbewerbung beim britischen Finanzminister Alastair Darling darauf hoffen, dass spätestens jetzt klar wird: einen unverzichtbaren Mann für größte Aufgaben wie ihn  zu verlieren, kann sich dieses Land nicht leisten!
Bereits Hojak(c)/Westenthaler hat seinerzeit für die kolportierte Lächerlichkeit von 25.000 Euro Monatssalär die im damaligen Privatbesitz seines Freundes und Förderers Frank „Football is so totaly meine Welt“ Stronach befindliche Bundesliga zu einer der vier Dutzend stärksten Europas gemacht.

Gorbach, ebenfalls aus den von Stronach gesponserten Regierungen Schüssel hervorgegangen und damit bereits heute zu den großen Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte zu zählen, brächte ähnliche Voraussetzungen wie sein ehemaliger austro-kanadischer Arbeitgeber und sein slawo-arischer Ex-Regierungskollege in den Fußball mit: absolute Unvorbelastetheit mit der Materie, zeitgemäß zeitlose politische Anschauungen und Selbstvertrauen wie wir es unseren Kickern nur wünschen können. Er könnte unserem Team als glänzendes Beispiel dafür dienen, dass man keineswegs zu den Besten zählen muss, um es ganz nach oben zu schaffen, sondern ein eingeschworener Haufen, der über „Mein Kampf“ zum Spiel findet und dem internationale Härte zumindest beim Austeilen kein Fremdwort ist. Uns schwebt eine Rolle als „Sonderbeauftragter für versteckte Fouls“ vor, die jederzeit im ÖFB geschaffen werden könnte.
Für den Vorarlberger, der höchstes Ansehen bis in die Creme der österreichischen Automobilclubs hinein genießt, sicherlich eine weitere reizvolle Aufgabe im Dienste unserer auch dank ihm seit 1999 noch schöneren Heimat.

Weitere aufmunternde Nachrichten: 6.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben bislang unsere Forderung nach dem freiwilligen Verzicht des ÖFB auf die Teilnahme der österreichischen Nationalmannschaft an der EURO 2008 unterschrieben. Und immer noch werden es täglich mehr.

Da wir nach wie vor eine Vielzahl von Emails bekommen, haben wir die Rubrik „Leserbriefe“ eingerichtet. Dort nutzen wir die Gelegenheit „Genieblitze & Tätlichkeiten“, die bei uns eingelangen, öffentlich zu machen.

Absolut zu den Genieblitzen zu zählen, ist der Vorschlag des Herrn E.: „Damit die in Hinkunft und inzwischen über-trainierten (Team-) Kandidaten nicht ihre Fitness während der Euro 2008 verlieren, sollte man dem ÖFB vorschlagen alle (Spieler) in den verschiedenen Stadien, als Ordner, Platzanweiser bzw. Servicepersonal für die VIP- Zonen einzusetzen.“

Die veröffentlichten Briefe geben selbstverständlich ausschließlich die jeweiligen privaten Meinungen ihrer Verfasser wieder.

Zudem dürfen wir hier – und das ist ausschließlich unsere private Meinung – ein Stück Weltliteratur empfehlen (http://www.nikowitz.at/kolumne0738.htm). „Welt-„ im Sinne von „Weltklasse“. Rainer Nikowitz berichtet darin – eine absolute Rarität im Printjournalismus aber womöglich das Stilmittel der Zukunft – live von einem Vorbereitungsmatch des ÖFB-Teams!

Rückgrat zeigen

Die Initiatoren