Liebe Fußballästheten, liebe Nationalstolzler,

auf vielfachen Wunsch richten wir hiermit so etwas wie eine News-Sektion auf unserer Webseite ein.
Darin werden wir euch von nun an über Neuigkeiten informieren, die rund um unsere Initiative und den Fußball an sich passieren.

Zuerst einmal sei voller Stolz erwähnt, dass wir auf unserer Homepage einen Besucher-Zähler installiert haben, den wir von einer polnischen Open-Source-Seite geklaut haben.

Wir bedanken uns für etwa drei Dutzend Aufforderungen, unsere Staatsbürgerschaften zurückzugeben. Eine Idee, die angesichts der in diesem Zusammenhang erhaltenen Emails durchaus überlegenswert erscheint. Aber nein, zuerst müssen wir noch etwas tun für dieses Land, nämlich unsere Forderung in die Realität umsetzen.

Mehr als 4.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben wir dafür bereits gewinnen können. Und es werden täglich mehr.

Danke auch für die vielen Angebote freiwilliger Mithilfe. Womöglich ergibt sich in den Monaten bis zur EURO noch die Gelegenheit, darauf zurückzugreifen. Wenn du ausgebildeter Bodyguard bist, freuen wir uns allerdings jederzeit auf deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen samt Ganzkörperfoto.

Nachdem der Vorschlag seitens vieler Unterstützender auf uns eingeprasselt ist: Leider können wir uns vorläufig dem Lieblingsgegner aller international spielender europäischer Klubs, Red Bull Salzburg, nicht zuwenden. Auch wenn wir verstehen, warum dieses Anliegen vielen österreichischen Fußballfreunden ein dringendes ist. Seinen Interviews nach zu urteilen, scheint  Heinz Hochhauser dort aber die größten Probleme geortet zu haben („Wir fahren die besten Autos, tragen die schönsten Anzüge und spielen den schwächsten Fußball. Das kann nicht sein. Nach solch einer lustlosen Leistung muss sich jeder Spieler selbst hinterfragen, ob er noch kann oder will.") Sollte er noch erkennen, dass Spieler wie Niko Kovac jungen österreichischen Spielern, die nebenbei einen Bruchteil kosten würden, den Platz in einem Bundesligateam wegnehmen, fehlt nur noch die Einsicht, dass man bei den Bullen das Gehaltsgefüge der gesamten Liga (wie zuvor Onkel Strohsack bei der Austria in Wien) kaputtmacht und der österreichische Fußball ist wieder auf dem Weg der Besserung.

Über Anregungen freuen wir uns, wir werden ihnen in diesem Rahmen auch eine Öffentlichkeit geben. Sofern sie natürlich veröffentlichbar sind.

Eine solche ist aus Uruguay gekommen. Sollte unsere Initiative nicht von Erfolg gekrönt sein, meint Gustavo, gäbe es nur noch zwei Möglichkeiten: unser Team müsste den uruguayanischen Weg gehen, nämlich von der ersten Spielminute an nach allem treten, das sich bewegt. So würde es zu einem Spielabbruch kommen, die Niederlage mit einem 0:3 am grünen Tisch ziemlich glimpflich ausfallen. Variante zwei hält er für in der „ersten Welt nicht durchsetzbar“, meint aber: In Uruguay würde man einfach Verwandte der Spieler entführen und foltern, was sich motivationssteigernd auswirken würde. Liebe Fußballästheten: das kann unser Anliegen nicht sein.

Rückgrat zeigen

Die Initiatoren